Deutschlands Wirtschaft wankt: Fünf Ideen für einen Aufschwung
Dieses Land hat noch immer große Stärken: bei Unternehmen, Forschung, Fachkräften. Die industrielle Basis ist gut. Sie bleibt es aber nur, wenn auch der Staat mehr dafür tut.
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Dieses Land hat noch immer große Stärken: bei Unternehmen, Forschung, Fachkräften. Die industrielle Basis ist gut. Sie bleibt es aber nur, wenn auch der Staat mehr dafür tut.
Kein Kulturpessimismus, keine Technikfeindlichkeit – Leo XIV. formuliert den Wertekompass für die notwendigen Debatten um KI, Krieg und Moral. Die wichtigste Enzyklika seit Jahren.
Kinder kosten Geld, Nerven und die eigene Unabhängigkeit. Kein Wunder, dass sich das kaum noch jemand antut. Doch wer nur rational auf die Elternschaft blickt, begeht einen Fehler.
21.400 Wohnungen am Rand des Feldes – ein Architektenentwurf hat unter Tagesspiegel-Leserinnen und -Lesern eine Diskussion neu entfacht, die die Stadt seit Jahren beschäftigt.
Martin Heidegger war Nationalsozialist, Antisemit – und der einflussreichste Philosoph des 20. Jahrhunderts. Vor 50 Jahren starb er. Sollten wir ihn weiter lesen? Unbedingt, trotz allem, sagt Literaturwissenschaftler Oliver Jahraus.
Der Ex-Ministerpräsident hatte seiner SPD empfohlen, sich auch auf von der AfD tolerierte Minderheitsregierungen einzulassen. Er sieht die Lage klar, aber er unterschätzt die Gefahr strategischer Abhängigkeit von den Rechtsaußen.
Der FC Bayern München sieht im Finale gegen den VfB Stuttgart lange schlecht aus, doch dann kommt Harry Kane. Auch ohne Triple wird diese Saison lange in Erinnerung bleiben.
Jüdische Extremisten wollen den Palästinensern ihre Lebensgrundlage entziehen. Deutschlands Regierungschef nennt das Unrecht beim Namen. Wird das Israel beeindrucken?
Die Bundesregierung ersetzt das "Heizungsgesetz" durch ein Gebäudemodernisierungsgesetz mit mehr Technologieoffenheit. Befürworter begrüßen Entscheidungsfreiheit, Kritiker warnen vor höheren Kosten, Komplexität und Rückschritten beim Klimaschutz.
Gastrosteuer, Tankrabatt und Führerscheinreform sollen das Leben billiger machen. Sie nützen zunächst aber Firmen, die nicht verpflichtet sind, die Vorteile weiterzugeben. Das ist nicht gut.
Sie heißen „Looksmaxxer“: Männer, die viel Geld und Zeit in ihr Aussehen stecken. Ist es ausgleichende Gerechtigkeit, wenn nicht nur Frauen sondern auch Männer den Druck zum Schönsein spüren?
Der Staat darf steuern und ordnen. Aber kein Parallel-Sozialrecht schaffen. Die Leistungen für Zufluchtsuchende müssen realitätsgerecht sein.
Einst waren The Killers eine Rockband, die Arenen und Dancefloors füllte. Musikalisch sind sie lange bedeutungslos. Ein neuer Karrieretiefpunkt: Sie werden bei den „Enhanced Games“ auftreten, wo gedopte Athleten auf Rekordjagd gehen.
Unsere Leserin sieht die Verantwortung fürs Müllproblem weniger bei der BSR als bei den Verursachern. Auch Eltern und Lehrer seien gefordert. Und was meinen Sie?
Die Berichte des Medienkollektivs Correctiv über das „Potsdamer Treffen“ sind ein Lehrstück in Sachen Desinformation: Emotionen, eine moralische Mission, übertriebenes Framing. Das schadet Faktencheckern – und nützt der AfD.
Unsere Leserin argumentiert unter anderem mit sozialem Frieden und Klima-Anpassung gegen bauliche Nutzung. Sie schlägt neuen Wohnraum in Bezirken vor, die Verdichtung vertragen. Und wie sehen Sie’s?
Bundestrainer Julian Nagelsmann hat seine 26 Spieler für die WM in den USA, Mexiko und Kanada nominiert. Es ist ein mutiges Aufgebot, und doch bleiben auf mehreren Positionen Zweifel.
Gezerre um die Expo und die Sperrstunde, kein lebendiges Zentrum und nun auch keine Fußballparty: Berlin wagt das Große nicht mehr. Und verliert das Flair einer Weltstadt.
Bundeskanzler Friedrich Merz will der Ukraine einen exklusiven Status als EU-Partner verschaffen. Das ist auch eine Chance für Europa.
Eine Mischung aus Krise und Stillstand ist gefährlich. Drei Schritte, mit denen Schwarz-Rot Wirtschaft und Verbrauchern helfen könnte.
Hantavirus, Ebola, Klimawandel – wissenschaftliche Expertise ist heute wichtiger denn je. Gleichzeitig wird der Rat Forschender immer stärker in Zweifel gezogen. Die Politik darf dem nicht nachgeben.
Unser Leser setzt auf „gelungene Rekonstruktion“, um die Geschäftsmeile attraktiver zu machen. In Berlin-Mitte sieht er dafür bereits gute Beispiele. Und was meinen Sie?
Die Europäische Union gibt dem Druck von Donald Trump in Sachen Zolldeal nach. Doch die Union hat aus ihren Erfahrungen mit dem US-Präsidenten gelernt.
Der DFB hat seine mediale Deutungshoheit längst verloren. Dass Namen schon Tage vor der offiziellen Bekanntgabe des WM-Kaders durchsickern, sendet ein fatales Signal nach innen.
Der Deutsche-Welle-Reporter Alican Uludağ muss sich wegen Beleidigung Erdoğans vor Gericht verantworten. Hier schreibt der inhaftierte Journalist, warum er weiter für Pressefreiheit kämpft.
Ein Jahr nach Kriegsende schrieb unsere Zeitung über ganz konkrete „Entnazifizierung“ oder „Denazifizierung“ in Berlin – und deren Ausbleiben. Eine neue Folge der historischen Kolumne.
Musik im öffentlichen Raum ist mehr als nur Hintergrundbeschallung. Für die einen ist sie die Existenzgrundlage, für andere ein undurchsichtiger Tarifdschungel. Die GEMA soll Musikschaffende vertreten, doch an der Verteilung der Gelder gibt es Kritik.
Mehr als 5000 Straftaten gegen Parteirepräsentanten gab es im vergangenen Jahr. Doch wo Politiker sich aus Angst zurückziehen, verstummt die Debatte. Dagegen hilft nur eines.
Das Auswärtige Amt wird unter Minister Johann Wadephul strukturell so stark verändert wie seit Jahrzehnten nicht. Es soll strategischer, sicherheitsorientierter und geopolitisch schlagkräftiger werden.
Unsere Leserin kann nachvollziehen, warum es so viele Ausfälle bei Erzieherinnen und Erziehern gibt. Sie sieht die Politik in der Pflicht. Und was meinen Sie?
Jede vierte Schönheits-OP bei unter 30-Jährigen im vergangenen Jahr wurde offenbar durch Social Media motiviert. Die Eingriffe werden als weibliche Selbstermächtigung geframt, gesundheitliche Risiken oft verschwiegen. Wie feministisch ist das?
Selbst das Statistische Bundesamt hat mehr Mittel zur Verfügung als der Katastrophenschutz. Deutschland schafft es nicht, aus Fehlern zu lernen. Nun will die Bundesregierung nachsteuern. Doch das kann nur ein Anfang sein.
Rein sachorientierte Kommunikation reicht gegen rechts außen nicht mehr aus. Respekt zeigen, ohne sich anzubiedern, Unsicherheiten ernst nehmen – das ist das Gebot der Stunde.
Statt zu gestalten, werde in Berlin „lieber diskreditiert, gespalten und verlangsamt“, schreibt unser Leser. In der Nachbarstadt gebe es „gesamtgesellschaftlichen Spirit“. Und wie sehen Sie’s?
Unionsfraktionschef Spahn zeigt sich nun offen, den Automatismus zur Erhöhung der Abgeordnetendiäten auszusetzen. Es geht um eine winzige Summe – aber Politik besteht eben auch aus Symbolen.
Vor drei Jahren kamen beide in die Zweite Liga, jetzt trennen sich die Wege von Hertha und Elversberg. Die Berliner müssen aufpassen, dass der Abstand nicht noch größer wird.
Politik scheitert oft weniger an Ideen als an ihrer Verwirklichung. Reformen werden beschlossen, angekündigt, gefeiert und verlieren dann unterwegs an Tempo, Zustimmung oder Wirkung. Warum gelingt politische Veränderung selten so, wie sie geplant ist?
Bei Pflegereform geht es um die Modernisierung des Sozialstaats und darum, dabei der wachsenden Zahl der Betroffenen gerecht zu werden. Ein Sparprogramm ist nicht die Antwort.
Bundestrainer Julian Nagelsmann überlegt wohl, Torhüter Manuel Neuer mit zur Fußball-WM zu nehmen. Das sollte er gleich aus mehreren Gründen lassen.
Politik und Proteste überlagern den Wettbewerb. Sollte man ihn abschaffen? Bloß nicht, sagt unser Autor. Europa braucht gerade jetzt Orte, um zusammenzukommen.
Iran-Krieg, Taiwan, Strafzölle, Konkurrenz um Energie und seltene Erde: Das internationale System kennt derzeit nur Verlierer und keine Gewinner. Das gilt auch für Europa.
Wieder lässt sich Friedrich Merz zu Kritik an den USA hinreißen. Es zeigt seine kommunikativen Probleme im Amt. Aber es steht mehr auf dem Spiel als Merz’ Kanzlerschaft.
Ein neues Space Race hat begonnen: Der Weltraum ist wieder Bühne der Geopolitik. China und die USA haben einen Vorsprung und stellen sich strategisch auf. Die Europäer müssen aufholen. Wie kann dies trotz der nationalen Befindlichkeiten gelingen?
Ob London oder Berlin: Machtkämpfe, Streitigkeiten und Angst vor Reformen dominieren das Regierungsgeschäft. Und die Wähler? Wenden sich ab.
„Maß und Mitte“ fordert die Altkanzlerin. Was daran erinnert: In der Politik sind Selbstbegrenzung und Geduld nötig. Und die Bereitschaft, Widersprüche auszuhalten.
Viele meinen, Extremisten dürften in den Medien keine Bühne bekommen. Die Resonanz auf ein XXL-Interview mit dem Thüringer AfD-Vorsitzenden legt nahe, dass Demokratie heute anders funktioniert.
Höher, schneller, weiter – nur die Feiertage unterbrechen unseren Dauerlauf im Hamsterrad. An Himmelfahrt den Kopf in den Wolken zu haben, lohnt sich. In der Selbst- und Zeitvergessenheit eröffnet sich eine neue Gangart des Lebens.
Kein Schattenkabinett, kein Eingriff in demokratische Verantwortlichkeiten. Sondern ehemalige Spitzenpolitiker und Verwaltungspraktiker, die ihre Erfahrung nutzbar machen – auch dem Kanzler würde es helfen.
Die Sperrung der Schifffahrtsstraße hat die Welt alarmiert. Doch die dramatischen Folgen werden immer noch unterschätzt. Vor allem aber: Ein viel größerer Notfall gerät aus dem Blick.
Die Kräfte vieler Spieler sind aufgebraucht, der Stellenwert der Weltmeisterschaft ist eher gering: Das Turnier in der Schweiz steht unter keinem guten Stern.
Im Namen der „Firma Deutschland“ fragt unser Leser, ob der Minister in seiner „Performance“ etwas missverstanden habe. Seine „Input-Output-Analyse“ zeige einen „mäßigen Wirkungsgrad“.
Beim Besuch in der Schweiz traf ich junge Deutsche, die dort studieren und nicht zurückwollen. Die Schweiz sei viel besser, sagen sie. Kommt darauf an, was man braucht, dachte ich.
Lange steckte der Wal fest, was seine Unterstützer nicht gut fanden. Jetzt, wo er frei ist oder vielleicht tot, ist die Ungewissheit darüber manchen auch nicht recht. Ein Plädoyer für den Schwebezustand.
Verhandlungen über ein Kriegsende in europäischen Händen: Den Versuch wäre es wert. Und wenn dazu ein deutscher Ex-Kanzler beitragen könnte – warum nicht?
Der US-Präsident wird nicht müde, sich seiner Erfolge im Kampf gegen Teheran zu rühmen. Doch der Krieg ist ein Fiasko. Kann es für Trump überhaupt noch einen geordneten Rückzug geben?
Das Tagesspiegel-Interview mit dem BAP-Gründer hat unseren Leser erfreut und amüsiert. Nicht zuletzt, weil Niedecken alte Überzeugungen über Bord werfe. Und wie sehen Sie’s?
Zwei neue polemische Wörterbücher verhöhnen die politische Sprache des jeweils anderen Lagers. Die NIUS-Chefs Pauline Voss und Julian Reichelt verspotten das linke Vokabular. Ein anonymer Autor macht sich über rechte Sprache her.
Manuela Schwesig hat recht: In Mecklenburg-Vorpommern müssen CDU, SPD und Grüne sich beweisen. Die Entwicklung in Brandenburg zeigt, wie weit der Prozess schon geht.
Am Muttertag werden Mütter gefeiert, an anderen Tagen kritisch beobachtet. Trotzdem entscheiden sich die meisten Frauen für ein Kind, obwohl sie nicht ahnen können, was sie erwartet. Damit zeigen sie eine radikale Offenheit gegenüber der Zukunft.
Lässt sich das Selbstbestimmungsgesetz allzu leicht zweckentfremden? Fälle von Missbrauch sind bislang selten – und kein Grund, das sinnvolle Anliegen des Gesetzes infrage zu stellen.
In den sozialen Medien wird das Rauchen inszeniert: Die Zigarette ist zurück. Doch sie ist nicht mehr Laster wie früher, sondern nur noch Content, kein Widerstand gegen die allgegenwärtige Optimierung, sondern dessen nächstes ästhetisches Accessoire.
Als Finanzminister konnte ich Winfried Kretschmann fünf Jahre aus nächster Nähe beobachten und erlebte einen hochanständigen Politiker, von dem die jüngere Politikergeneration lernen kann.
Im Land ist Gestaltung nötig, sonst gibt es das, wovor die SPD am lautesten warnt: Instabilität und Vertrauensverlust. Opposition in der Regierung geht eben nicht.
Wer die Gegenseite nicht mehr zu überzeugen versucht, der kämpft nur noch für sich selbst. Warum der demonstrativ trotzige Massen-Abschied von Elon Musks Plattform eine schlechte Idee ist.
Winfried Kretschmann ist erster und bisher einziger grüner Ministerpräsident. Diese Woche feiert er Abschiede. Mit ihm geht eine politische Identifikationsfigur, ein „Typ“, wie ihn die Demokratie braucht.
Immer mehr Übergriffe auf jüdische Gemeinden: Da ist die Mehrheitsgesellschaft gefordert. Es geht nicht um „die anderen“ – es geht um den Zustand unseres Landes.
Vor zwei Jahren löste ein Artikel von Correctiv eine Protestbewegung gegen Rechtsextremismus aus. Doch nun gerät die Recherche, zumindest in Teilen, vor Gerichten ins Wanken. Was bleibt von der Recherche? Einer der Autoren bezieht Stellung.
Am 6. Mai ist Kanzler Friedrich Merz ein Jahr im Amt. Gestartet ist Schwarz-Rot mit großen Reformversprechen. Wir ziehen Bilanz mit Hauptstadtstudio-Leiterin Friederike Sittler, dem Politologen Christian Stecker – und unseren Hörerinnen und Hörern.
In der entscheidenden Phase herrscht in der DEL kaum Spannung, weil die Konkurrenz nicht mit Berlin mithalten kann. Doch der Abschied des Trainers lässt die anderen Teams hoffen.
Auch im Verhältnis zum schwierigen US-Präsidenten lässt sich der Kanzler zu Vehemenz statt Konstanz hinreißen. Nun will Trump 5.000 US-Soldaten abziehen. Den Schaden kann Merz noch abwenden.
Wenn Christian Lindner diesen Etat vorgelegt hätte – was da los gewesen wäre. Von wegen, er „steht“, wie der sozialdemokratische Finanzminister sagt. Der wackelt und hat viel Luft.
Kai Wegner hat seinen Amtsbonus verspielt, doch die Konkurrenz findet bisher kein Momentum. Am Ende kann eine Kleinigkeit entscheiden, wer Regierender Bürgermeister wird.
Die Gesundheitsreform mutet den gesetzlich Versicherten viel zu. Das soll nicht nur die Beiträge stabil halten, sondern auch den Bundesetat sanieren. Diese Regierung hat die falschen Prioritäten.
Für jeglichen Unterricht sei es entscheidend, sachkundig zu sein, betont unsere Leserin. Lehrkräfte seien nicht als Funktionäre zu sehen, sondern als denkende politische Bürger. Und was meinen Sie?
Eigentlich müsste die Koalition ihren Kompromiss zur Krankenkassenreform feiern – aber Spitzenvertreter beider Seiten nutzen die Bühne lieber, um den jeweiligen Partner anzugreifen.
Gewaltkriminalität durch Unter-14-Jährige steigt. Sofort wird nach Sanktionen gerufen. Doch eigentlich sollten wir über etwas anderes reden.
Unsere Leserin kritisiert Mobilisierung und Förderung für wenig durchdachte Pläne zum Schwimmen in der Spree. Sie erinnert an die Seine, das Olympia-Fiasko in Paris. Und wie sehen Sie’s?
Eine Wende weg von Kohle, Öl und Gas – es geht nicht mehr ums Ob, sondern ums Wann. Das erfordert aber Entschlossenheit.
Unsere Leserin, selbst Pädagogin, ergänzt die kriminologische Sicht. Gerade Kinder, die unter schwierigen Bedingungen aufwachsen, zeigten Empathie. Und wie sehen Sie’s?
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