Max-Planck-Gesellschaft - Forschung
Artikel über Max-Planck-Gesellschaft - Forschung
Von der Schwierigkeit, ein (ostdeutsches) Polizeigesetz zu schreiben
Wie soll eine demokratische Regierung Gesetze machen, wenn sie damit rechnen muss, dass eine spätere Regierung dieselben Befugnisse für autoritäre Zwecke nutzt? Diese Frage stellt sich derzeit besonders beim Polizeirecht. Denn die Länder diskutieren über neue Befugnisse für die Polizei – während sich zugleich die politischen Mehrheiten verschieben. Warum man keinesfalls auf notwendige Reformen verzichten sollte, erläutert Sebastian Schwab vom Max-Planck-Institut zur Erforschung von Kriminalität, Sicherheit und Recht.
Erbschaftsteuer: Auswirkungen einer (Teil-)Föderalisierung
Ein Gutachten aus dem Max-Planck-Institut für Steuerrecht und Öffentliche Finanzen untersucht, welche Auswirkungen eine (teil-)föderalisierte Erbschaftsteuer hätte.
Hirnforschung und NS-Verbrechen
Das von der Max-Planck-Gesellschaft geförderte unabhängige Verbundprojekt zur Identifizierung von Opfern der nationalsozialistischen „Euthanasie“ und anderen Formen der NS-Verfolgung, von denen Hirnpräparate in zwei Max-Planck-Instituten (vormals Kaiser-Wilhelm-Instituten) zu wissenschaftlichen Zwecken gesammelt wurden, ist nach neun Jahren abgeschlossen.
Planeten, die ihrem Stern zu nahe kommen, leben gefährlich
Ekaterina Ilin, Forschungsgruppenleiterin am Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung (MPS) liefert ersten Nachweis eines Planeten, der durch seine Nähe zum Stern gewaltige Strahlungsausbrüche auslöst.
Darmmikroben beinflussen Reaktion des Körpers auf Impfungen
Das menschliche Darmmikrobiom könnte mitbestimmen, wie stark das Immunsystem auf Impfungen reagiert.
Pflegeversicherung: Warum Sparen nicht reicht
Die Pflegeversicherung steht vor finanziellen Herausforderungen: Warum kurzfristiges Sparen nicht ausreicht und grundlegende Reformen notwendig sind. Ulrich Becker vom Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik gibt Antworten.
Max-Planck-Gesellschaft gratuliert Peter Hegemann und Georg Nagel zum Nobelpreis für Medizin
Die beiden ehemaligen Max-Planck-Forscher Peter Hegemann und Georg Nagel werden für die Entdeckung lichtempfindlicher Ionenkanäle ausgezeichnet
Good-bye Idealismus, hello Frust?
Polizeianwärter verlieren im ersten Ausbildungsjahr deutlich an Vertrauen und entwickeln stärkere hierarchische Einstellungen.
Hardwaresicherheit: Vertrauen ins Silizium
Wie sich Manipulationen in Hardware enttarnen und Chips schon heute gegen Angriffe von Quantencomputern schützen lassen
Der lange Weg zur wirtschaftlichen Wiedervereinigung
Wirtschaftswissenschaftler Ufuk Akcigit von der University of Chicago erhielt 2019 den Max-Planck-Humboldt-Forschungspreis. Aufbauend auf der Analyse von Unterlagen aus der ehemaligen DDR und der Treuhandanstalt untersucht er, warum es auch über 35 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung ein ökonomisches Gefälle zwischen Ost- und Westdeutschland gibt.
Kinder aus sechs Kulturen helfen Gleichaltrigen - auf unterschiedliche Weise
Anderen zu helfen, ist ein universeller Bestandteil der Kindheit – geprägt durch die jeweilige Erziehung
Forschende in der Ukraine in Zeiten von Krieg und bewaffnetem Konflikt
Studie zeigt Auswirkungen des Krieges auf die Mobilität von Forschenden innerhalb und außerhalb der Ukraine.
Neue Stromgrenze für Supraleiter erreicht
Supraleiter können elektrischen Strom widerstandsfrei leiten, jedoch nur bis zu einem Höchstwert, der als kritischer Strom bezeichnet wird. Forschende am Max-Planck-Institut für Struktur und Dynamik der Materie (MPSD) haben nun gezeigt, dass in Typ-II-Supraleitern diese Grenze überschritten werden kann, wenn der Strom nur für wenige Pikosekunden angelegt wird.
Wirbel um einen jungen Gasplaneten zeigt Planetenentstehung live
Erstes Bild seiner Art: Astronomen haben ein Bild des „Wirbels“ aufgenommen, der entsteht, weil ein Protoplanet mit dem Gas in der ihn umgebenden protoplanetaren Scheibe wechselwirkt. Herausfordernd kleine Details: Derart kleine Strukturen abzubilden erfordert ein leistungsstarkes Observatoriums wie ALMA sowie besondere Fähigkeiten bei der Analyse der ALMA-Daten.
Max Planck Stanford Center geht an den Start
Zukunftstechnologien voranzubringen und Grundlagen für neue KI-Systeme zu entwickeln, die von Menschen lernen, mit ihnen interagieren und sie unterstützen können – das ist das Ziel des neuen „Max Planck Center for Visual and Multimodal Artificial Intelligence (MPC-VMI)“. In dem Center arbeiten das Max-Planck-Institut (MPI) für Informatik und Stanfords School of Engineering mit ausgewählten Forschungspartnern aus der Industrie zusammen. Die Finanzierung des Centers beträgt rund 29 Millionen Euro.
Ausdauerlaufen oder Ausdauertauchen – was kam zuerst?
Neue Studie betrachtet die Evolution der außergewöhnlichen menschlichen Ausdauer aus einer Land-und-Wasser-Perspektive
Chips unter Kontrolle?
Ein Team am Max-Planck-Institut für Sicherheit und Privatsphäre sucht nach Wegen, Manipulationen durch physisches Öffnen von Chips zu erkennen und so die Sicherheit von Hardware zu verbessern.
Bauen wie die Römer
Römischer Beton ist langlebig und CO2-arm. Ein Max-Planck-Fraunhofer-Team lässt sich bei der Entwicklung von klimafreundlichem Beton von der Antike inspirieren und erforscht dabei auch, ob sich Asche aus Müllverbrennungsanlagen in Zement verwenden lässt.
Sex ohne Zufall: Eine Pflanze stellt ein Grundprinzip der Genetik infrage
In einer neuen Studie hat ein internationales Team unter der Leitung von André Marques vom Max-Planck-Institut für Pflanzenzüchtungsforschung in Köln gezeigt, dass die brasilianische Schnabelriede Rhynchospora tenuis sich zwar geschlechtlich fortpflanzt – sie produziert Pollen, befruchtet ihre Eizellen und bildet Samen –, doch ein entscheidender Schritt fehlt: Der Austausch von DNA zwischen den Chromosomen beider Eltern bleibt vollständig aus.
Trauma wirkt sich je nach Geschlecht unterschiedlich auf das Gehirn aus
Forschende zeigen mit einem translationalen Mausmodell, wie frühe Belastung das Gehirn von männlichen und weiblichen Mäusen auf unterschiedliche Weise verändert.
Biologische Stickstofffixierung nahe dem Siedepunkt
Forschende entschlüsseln hitzestabiles Enzym, das Luftstickstoff bei über 90 °C in Ammoniak umwandelt – Schlüssel zur nachhaltigen Stickstofffixierung.
„Weder das unmittelbar bevorstehende Ende der Menschheit noch reine Panikmache“
Thorsten Holz ordnet die jüngsten Warnungen vor Risiken durch künstliche Intelligenz und KI-Agenten ein und erläutert Möglichkeiten, sie zu kontrollieren.